MAX SCHELER AND THE ASIAN THOUGHT IN THE AGE OF GLOBALIZATION

venerdì, novembre 24, 2017
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Guangzhou, China, November 2017 (25-28)

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The 14th International Conference of the Max Scheler Gesellschaft will take place in Guangzhou, China, at the Sun Yat-Sen University, from 24th to 29th November, 2017. Its core topic will be «Max Scheler and the Asian thought in the age of globalization».

 

The Conference is aimed at analyzing and developing some of Scheler’s topics in an intercultural perspective, and at comparing them with the Asian thought. Core topics will be globalization, the Ausgleich between the East and West, grief, death, emptiness of the heart, health, medicine, and happiness. In this perspective, particular importance will be assumed by some Schelerian texts such as Vom Sinn des Leiden and Der Mensch im Weltalter des Ausgleichs.

In the essay Vom Sinn des Leiden, Scheler states:

«Es gibt jeder Art von Schmerz und Leid gegenüber zwei ganz entgegengesetzte Wege, sie zu vermindern und aufzuheben. Der eine Weg ist der aktive äußere Kampf gegen die objektiven natürlichen oder gesellschaftlichen Ursachen des Schmerzes und Leidens — der resolute „Widerstand gegen das Übel“ als objektive Weltbeschaffenheit. Dieser Weg war im großen ganzen gesehen der Weg der abendländischen aktiv-heroischen Zivilisation. Der zweite Weg besteht in dem Versuche, nicht die Übel und hierdurch erst das Leiden an ihnen abzustellen, sondern das Leiden an allen möglichen Übeln von innen her zu unterbinden durch möglichst restlose und willentlich vollkommene Beseitigung des unwillkürlichen, automatischen Widerstandes, der, wie schon die Inder früh erkannt haben, ebensowohl eine Daseinsbedingung des Schmerzes und Leides ist wie der äußere Reiz, d. h. das natürliche und gesellschaftliche objektive Übel. Durch die positive geistige Kunst gerade des Nichtwiderstandes gegen das Übel — durch seine vollkommene „Duldung“ — soll hier das Leiden an ihm von innen, vom Zentrum des Lebens aus aufgehoben werden, indirekt aber das Übel selbst, da das Übel nach dieser Auffassung gar nichts objektiv Reales ist, sondern nur der dunkle Schatten, den eben unserLeiden an der Welt gleichsam auf die Welt wirft. Dieser Weg ist in radikalster, konsequentester, großartigster Form der Weg Buddhas» (VI, 55).

However, «Das buddhistische Verhalten ist genau so wenig bloße Duldung, Hinnahme, Ertragen des Leidens wie der aktivste westliche Heroismus, der in Technik, systematischer Hygiene, Therapie, Zivilisation, Kulturarbeit seinen heißen leidenschaftlichen Willen auf die Aufhebung der äußeren Übel und Leidursachen geworfen hat, die er für real. Gerade dieser westliche aktive heiße Wille, das Leiden bis zu seinem kleinsten Atom und bis in seine tiefste Wurzel ganz und radikal aus der Welt zu schaffen — diese Zielidee des Willens und der fanatische Glaube an die Möglichkeit, dieses Ziel auch praktisch zu erreichen —, verbindet Buddha mit den Erscheinungen des aktivsten westlichen Heroismus» (VI, 57).

The text that best expresses Scheler’s intercultural perspective is Der Mensch im Weltalter des Ausgleichs (1927). The concept of Ausgleich is fairly complex. In some respects, by the term “Ausgleich” Scheler means something similar to what we call today “globalization”. In this process, Scheler sees some dangers as well as opportunities. Indeed, he refers to two forms of Ausgleich: one that results into military conflict, destruction and leveling, and one that conversely leads to growth, flourishing and respect for differences. Understanding the logical processes that drive towards one direction or the other becomes therefore essential for the destinies of mankind.

 

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